Büro, Büro: Energie sparen lohnt. | boss.energy

Büro, Büro: Energie sparen lohnt.

Energie sparen lohnt sich nur für produzierende Gewerbe mit gewaltigem Maschinenpark? Weit gefehlt. Auch in ganz normalen Büroräumen können sich Energiefresser tummeln, die dem Besitzer ganz massiv ins Portemonnaie greifen. Hinschauen zahlt sich aus. Bis zu 20 Prozent der Energiekosten können eingespart werden.

Kennen Sie das? Man betritt das Büro im morgendlichen Dämmerlicht, schaltet die Lichter ein, und den ganzen Tag kümmert sich keiner mehr um die Festbeleuchtung, obwohl draußen inzwischen der schönste Sonnenschein herrscht. Licht aus ist nur eine der Maßnahmen, mit der man die Energieeffizienz deutlich erhöhen kann. Selbst wenn der Bildschirm ungünstig steht, genügt in der Regel eine kleine LED-Leuchte am Schreibtisch. In selten genutzten Räumen wie Lager, Toilette oder Gemeinschaftsraum steuern Bewegungsmelder der Vergesslichkeit von Mitarbeitern entgegen.

Es mag ja hübsch anzusehen sein, aber einer der größten Stromfresser im Büro ist der Bildschirmschoner. Finger weg! Stellen Sie also den Bildschirm so ein, dass er bei Nichtgebrauch einfach schwarz wird. Noch besser ist es, selbst sofort den Energiesparmodus aufzurufen, wenn Sie den PC nicht brauchen.

Apropos Verlassen des Schreibtisches: Dauert das länger, zum Beispiel in der Mittagspause oder während einer längeren Besprechung, lohnt es sich durchaus, den PC komplett herunterzufahren. Die Vorstellung, dass beim Hochfahren doppelt so viel Energie verbraucht wird, ist nämlich schlicht ein Märchen. Insgesamt gilt: Geräte, die nur selten gebraucht werden, sollten anschließend auch wieder ausgeschaltet werden. Wer zweimal am Tag druckt, aber den Drucker 10 Stunden online hat, verschwendet Strom und Geld.

Bei den Geräten lohnt sich auch ein Hinschauen auf Modell und Energiemodus. Gegebenenfalls macht ein Austausch Sinn. Multifunktionsgeräte sind zum Beispiel energiesparender als eine Fülle von Einzelmodellen. Auch über die Anzahl der Geräte lohnt sich ein Nachdenken. Braucht jeder Arbeitsplatz einen eigenen Drucker oder kann man Zugriffe zusammenlegen?

Auch ein Blick zum Fenster nützt dem Geldbeutel. Nicht selten ist das nämlich stundenlang gekippt und die Heizung heizt buchstäblich zum Fenster raus. Stoßlüftung heißt das Zauberwort.

Grundsätzlich gilt: Egal, wie viele Mitarbeiter in einem Büro arbeiten, man muss sie erst einmal einbeziehen, um energieeffiziente Maßnahmen sinnvoll umzusetzen. Alle Kollegen müssen sensibilisiert werden, damit die Einsparungen gelingen. Motivation ist neben dem umweltbewussten Verhalten sicher eine mit dem gesparten Geld gute gefüllte Kaffeekasse.

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